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8. Jg. (2022) Ausgabe 1
Transformative Digitalisierung in der Sozialen Arbeit IIBig Data und Forschungsethik in der Sozialen Arbeit
Der Einsatz digitaler Technologien und die Erforschung digitaler Räume bringen spezifische ethische Herausforderungen mit sich. Auf Basis einer Studie im Kontext von Selbsthilfeforen im Internet und mittels automatisierter Analysemethoden werden ethische Kristallisationspunkte herausgearbeitet. Es zeigt sich, dass diese in gängigen Forschungsethikkodizes bisher wenig Berücksichtigung finden. Insbesondere besteht ein Bedarf, Forschungen ohne formeller informierter Einwilligung zu normieren, um das Nützlichkeitspotenzial von Big Data Analysen für Zielgruppen der Sozialen Arbeit auszuschöpfen und gleichzeitig deren Persönlichkeits- und Schutzrechte zu gewährleisten. Um diese Werte auszubalancieren sollten Themen der Privatheit von Räumen und Reidentifikationsrisiken im Zentrum der Diskussionen stehen.
Big Data Forschungsethik Soziale Arbeit Topic Modeling Onlineforum Straffälligenhilfe
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3. Jg. (2015) Ausgabe 2
Soziale Arbeit in Kontexten von ZwangSoziale Arbeit im Gefängnis – ein Widerspruch? Professionsethische Überlegungen
In dem Beitrag charakterisiert der Autor das Gefängnis bzw. die Straffälligenhilfe zunächst als Institution in der Ambivalenz zwischen zwangsbewehrender und freiheitseröffnender Funktion. Dem Selbstverständnis moderner Straffälligenhilfe entsprechend identifiziert er in der professionellen Begleitung, Behandlung und Betreuung von Häftlingen im Strafvollzug die zentralen und genuinen Tätigkeitsmerkmale Sozialer Professionen. Der Autor argumentiert daher dafür, Akteure des Strafvollzugs grundsätzlich den Sozialen Professionen zuzuordnen, die damit auch deren professionsmoralischen Verbindlichkeiten unterliegen. Abschließend entfaltet der Autor vier professionsmoralische Grundhaltungen für die Arbeit in der Straffälligenhilfe.
Straffälligenhilfe Professionsmoral Achtung sozialprofessionelle Grundhaltungen
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